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Gebe ich wirklich alles?

Oh wow! That escalated quickly… Mir war klar, das die 60 Tage Schreib-Challenge nicht einfach sein wird. Sonst wäre es ja keine Challenge. Aber, dass ich so früh so hart faile, hätte ich nicht erwartet.

Während der Weihnachtsferien habe ich gut begonnen. Eigentlich hat es mir echt Spaß gemacht. Und das Schreiben gibt besser als gedacht. Aber dann ging die Arbeit wieder los…

Teil des Problems ist glaube ich, dass mir meine Arbeit grade so viel Spaß macht. Ich beschäftige mich mit Themen, die ich wirklich interessant find. Und die ich selbst nach vorne treiben will. Da gehe ich gerne in die Arbeit!

Aber dadurch ist in den letzten beiden Tage das Schreiben ausgefallen. 10h Arbeitstage plus Hin- und Herfahren. Und dann noch einmal zum Sport. Da ist mir einfach die Zeit ausgegangen.

Das einzig Gute daran ist, dass ich nicht 5 Folgen Netflix pro Tag geschaut habe, statt zu schreiben. Wir haben nämlich kein Netflix. Und in den Ferien haben wir es nicht mal geschafft eine Staffel „4 Blocks“ zu Ende zu schauen.

Reden ist billig

Ich erwarte persönlich viel von mir selbst. In der Arbeit will ich performen. Zuhause will ich ein guter Vater und Ehemann sein. Zusätzlich will ich mich persönlich weiterentwickeln. Vielleicht auch selbstständig irgendwas machen.

Abends lese ich aktuell immer „Atomic Habit“. Ich probiere 1h vor dem Schlafen keinen Screen mehr zu benutzen. Klappt nicht perfekt. Aber hilft.

Auf jeden Fall habe ich etwas gelesen und das Buch in der Hand gehabt. Und mich dann gefragt: Mache ich wirklich immer alles was ich brauche? Gebe ich wirklich alles um meine Ziele zu erreichen? Oder übernehme ich nur die Sprüche aus den Büchern um mich selbst besser zu fühlen. Ohne wirklich etwas zu ändern?

Das ist auf jeden Fall ein Punkt, der mir aufgefallen ist. Ich glaube ich habe noch sehr viel Potenzial das umzusetzen, was ich in Büchern und Podcasts lerne. Aber wie?

Wenn ich es oft genug höre, vielleicht setze ich es dann um? Aber wirklich bewusst ist das nicht.

Best version of myself

Daran werde ich auf jeden Fall weiter arbeiten. Müssen und wollen! Wie kann ich mich persönlich weiterentwickeln. Um die beste Version von mir selbst zu werden.

Einen Schritt habe ich, denke ich, schon in diese Richtung gemacht. Als ich in den Ferien im Fitness war, überkam mich ein Gedanke: No one is going to out-hustle me.

Keiner wird mehr Einsatz, Wille und Resilience haben in der nächsten Dekade. Der Jahreswechsel von 2019 auf 2020 war geprägt davon, dass ein neues Jahrzehnt beginnt. Und in diesem Jahrzehnt wird mich niemand out-hustlen!

Und das gilt für alle Bereiche in meinem Leben. Ich werde der beste Ehemann sein. Der beste Vater. Der beste Angestellte. Und der beste Entrepreneur.

Das sind große Worte. Ich weiß. Jetzt werde ich zeigen müssen, dass ich sie auch umsetzte. Genau das ist es, worauf ich mich fokussieren will! Setzte deine Ziele um. Setzte um was du lernst um jeden Tag besser zu werden. „Put your money where your mouth is“, würde der Amerikaner sagen. Setze um, was du dir als Ziele vornimmst!

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Muss man sich Ethik leisten können?

In diesen Tagen findet wieder die CES statt. Eine der größten und wichtigsten Technikmessen, die es gibt. Dabei wird viel über „Nachhaltigkeit“ geredet. Auch die Folgen des Klimawandels und das mögliche Handeln dagegen wird diskutiert.

Aber wie viele Transatlantikflüge wurden nur für dieses Event gemacht? Wie viele Tonnen CO2 wurden zusätzlich ausgeschüttet. Nicht nur um die Menschen nach Las Vegas zu bringen. Auch die Technik. Autos, Fernseher, Messestände und alles was dazu gehört.

Vielleicht sind aber diese Events auch bitter nötig. Um die richtigen Menschen zusammen zu bringen. Damit sich neue Ideen formen können und Innovationen gestaltet werden können.

Egal, was meine Meinung zur CES ist, hatte ich heute einen Gedanken: Wie verhält sich ein Mitarbeiter eines dieser Unternehmens, wenn er den Aufwand und die zusätzlichen Ressourcen nicht befürwortet? Er glaubt nicht an den positiven Effekt des Events. Glaubt vielleicht, dass es negativ ist, da so viel zusätzlich geflogen wird.

Aber, was tun? Kann jemand, der Angestellt ist, einfach sagen: Nein, ich fliege nicht mit, weil es gegen meine Prinzipien ist? Was, wenn er Kinder hat? Und ein Haus abbezahlen muss?

Wer kann sich Ethik leisten?

Kann er einfach sagen: Nein? Oder kann er es sich nicht leisten, seine Meinung zu vertreten? Kann er sich seine eigene Ethik, seine eigenen Prinzipien nicht leisten?

Ich hatte schön öfters dieses Gespräch in einem anderen Zusammenhang: Investieren.

Wie viel Ethik kann ich mir bei meinen Investments leisten? Will ich mir dieses Ethik mit einer geringeren Rendite erkaufen?

Angefangen habe ich meine Investments vor einigen Jahren. In Einzelaktien. Und da waren die Bösen dabei. Nestle, Altria (Tabak), BHP (Bergbau). Mittlerweile auch die richtig Bösen: Google, Amazon… Aber für Dividenden und Renditen sind diese Firmen ausgesprochen hilfreich!

Der Hauptteil der Investments ist mittlerweile in ETF’s angelegt. Die breit gestreut sind. Also auch in genau diese vielleicht nicht 100% ethisch agierenden Firmen.

Das Ziel der Anlagen ist, maximal Gewinn zu erwirtschaften. Um finanzielle Freiheit zu erreichen. Wenn ich wirklich irgendwann finanziell unabhängig sein möchte, muss ich entweder richtig viel sparen. Oder richtig gut anlegen. Oder beides. 😉

Aber ich könnte auch in ethisch vertretbare Anlagen investieren. Ich will auch nicht verschweigen, dass es diese gibt. Aber die zu erwartende Rendite dieser Anlagen ist nunmal geringer als wenn ich in den kompletten Markt investiere.

Also ethisch korrekt investieren?

Der norwegische Staatsfond kann sich diese Ethik leisten. Er investiert das Geld, dass Norwegen mit Öl (!!!) verdient ausschließlich in ethisch vertretbare Firmen. Dabei wird Tabak, Alkohol und Waffen unter anderem ausgeschlossen.

Der Staatsfond investiert für die Bürger. Und als Land ist es denke ich vertretbar, diese Einstellung zu haben.

Aber kann ich mir diese Art von Ethik leisten? In einem der ersten Bücher*, die ich zum Thema investieren gelesen habe, sagt der Autor im übertragenen Sinn: Sei nicht naiv als Kleinanleger! Um Rendite zu erwirtschaften muss man in die besten Firmen investieren.

Will ich wirklich meine FIRE Datum um mehrere Jahre nach hinten verschieben? Um mit einem ethisch vertretbaren Investment weniger Rendite zu erwirtschaften als mit einem World ETF?

Aber wie kann ich sonst meinen Kindern erklären, was ethisches Handeln ist. Wir wollen alle in einer guten und positiven Gesellschaft leben. Wie erreiche ich das?

Mit angepassten Investments? Aber was ändert sich an den Firmen und ihren Praktiken? Oder kaufe ich mir damit nur ein reines Gewissen ohne etwas zu ändern? Kann ich mir diese Art von Ethik bei meinen Investments wirklich leisten?

 

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Validiere deine Idee!

Es ist der 6. Tag in meiner „500 Wörter pro Tag“ Challenge. Und mir ist eine Erkenntnis gekommen. Jeden Tag 500 Wörter zu schreiben ist gar nicht so einfach, wenn ich kein Thema habe.

Das Schreiben an sich finde ich nicht so schlimm. Eigentlich geht es mir ganz gut von der Hand. Wenn ich ein Thema gefunden habe. Aber es wäre leichter, wenn ich ein Thema hätte, an dem ich jeden Tag schreiben würde. Ein Buch, ein Paper oder irgend etwas ähnliches.

Aber was solls… Hab ich bisher nicht. Vielleicht finde ich ja etwas durch diese Challenge. Und ich werde trotzdem durchhalten. Vielleicht nehme ich mir einen Tag meiner Challenge um eine Liste von möglichen Themen aufzuschreiben.

Über Ideen reden?

In einem Podcast habe ich gehört, dass Ideen sich erst validieren, wenn du darüber redest. Davor befinden sie sich nur in deinem Kopf. Du hast vielleicht ein schlaues Buch gelesen. Oder einen Podcast gehört. Jetzt hast du DIE Idee und zermarterst dir deinen Kopf. Du stellst dir in den schönsten Bildern vor, wie du die Idee umsetzt und wie toll die Ergebnisse werden.

Aber eine Idee kann erst Wirklichkeit werden, wenn sie aus deinem Kopf herauskommt. Am einfachsten ist es mit jemandem darüber zu reden. Am besten mit jemandem, der sich in diesem Bereich auskennt. Du solltest das auf jeden Fall tun, bevor du mit der Umsetzung beginnst!

Dadurch lernst du, was wirklich wichtig ist. Und du lernst die Realität über deine Idee. Vielleicht gibt es Richtlinien, an die du dich halten musst, an die du bisher noch nicht gedacht hast. Oder die Arbeit, die du machen würdest ist ganz anders, als du dir vorgestellt hast.

Genau das ist mir diese Woche passiert. Wir haben uns einen Hof angeschaut zum Kauf. Sehr schönes Wohnhaus inklusive Stallungen für Pferde. Sofort haben die Rädchen im Hirn angefangen zu drehen. Wir haben uns in den schönsten Farben ausgedacht, wie das Leben dort sein wird.

Dann haben wir jemanden gefragt, der sich mit Pferden und deren Haltung auskennt. Und die Idee, die in meinem Kopf so wunderbar ausgesehen hat, ist gar nicht mehr so wunderbar. Zu viel Arbeit, zu viel Verantwortung, zu viel Stress. Ganz schnell habe ich mich von dieser Idee verabschiedet.

Erzähl von deiner Idee!!!

Aber das ist gar nicht so schlimm. Eigentlich ist es sogar gut! Besser jetzt erfahren, als es auf die ganz harte Tour selbst lernen.

Das Interessante ist, das sich das Konzept, dass ich gehört habe, sofort bewahrheitet hat. Ich selbst werde nie das voll Wissen zu einer Idee haben. Woher auch? Es ist eine neue Idee. Zumindest für mich.

Deswegen ist es wichtig, so früh wie möglich seine Idee validieren zu lassen. Und das am besten von jemandem, der sich auskennt. Jemand, der mehr Erfahrung hat als du!

Oft besteht die Angst, dass ich meine Idee jemandem erzähle und dieser sie mir sofort klaut. Aber passiert das wirklich? Und viel wichtiger: Wenn jemand deine Idee kopieren will oder selbst bereits darüber nachgedacht hat, umso besser. Das heißt für dich, dass deine Idee valide ist.

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Amazon FBA oder nicht FBA?

Wenn es zu Business Ideen kommt, bin ich bisher gefühlt immer sehr einfallslos. Mein Go-To waren bisher online Businesses, die einfach aufzusetzen sind. Neue Nischenseite oder einen Blog. Ich muss nichts kaufen und kann direkt loslegen.

Das Thema Waren selbst produzieren und verkaufen habe ich bisher immer umgangen. Das ist für mich einfach nicht greifbar, wie Produktion wirklich funktioniert. Nicht der Praktische Teil. Aber wie produziere ich, um auch profitabel verkaufen zu können.

Der Nebel lichtet sich

Dann kam das Dezember Meetup von ChooseFI Germany. Einer der Teilnehmer erzählte über sein Amazon FBA Side-Business. Absolut faszinierend! Und es klang auch gar nicht so kompliziert.

Aber zuerst: Was ist Amazon FBA?

FBA heißt „Fullfilment by Amazon„. Das bedeutet, dass sich Amazon um den Versand der Waren kümmert. Und um alles drum herum. Also, die Lagerung der Waren in einem Warenhaus. Den Rückversand und vieles mehr.

Es gibt zwei Haupt-Use-Cases für Amazon FBA, den viele nutzen:

  • Retail Arbitrage
  • Third party sourcing

In diesem Artikel wird sehr umfangreich das Thema behandelt und die Unterschiede erklärt.

In den USA funktioniert Retail Arbitrage viel über Clearing Sektionen in Supermärkten. Das hießt, bei Target oder Walmart gibt es Restposten, die günstig verkauft werden. Diese kaufe ich dann in möglichst großen Mengen und versende sie direkt an Amazon.

Amazon verpackt die Ware kundengerecht und schickt sie raus, nachdem bestellt wurde. Ich kümmere mich nur um mein Listing auf Amazon.

Ob diese Taktik im Land der Discounter und Billigsupermärkte funktioniert, weiß ich nicht. In den USA leben viele Leute wirklich abgeschieden. Amazon ist da der beste Weg um an Artikel des täglichen Bedarfs zu kommen. Aber in Deutschland ist vermutlich jeder relativ nahe an einem Aldi, Lidl oder Penny.

Also selbst produzieren?

Das Third Party Sourcing meint, dass ich eine Produktidee habe. Diese wird von einem Produzenten irgendwo in der Welt hergestellt und direkt an Amazon geschickt. Die verpacken es wieder neu und schicken es an Kunden.

Jetzt muss ich nicht einmal eine eigene Idee haben. Wie ich gelernt habe, kann ich Amazon FBA Businesses direkt kaufen. Also quasi die Idee, die Marke und das Produkt.

Dazu gibt es Empire Flippers. Eine Plattform, die die Abwicklung von Geschäftsverkäufen anbietet. Hier werden viele verschiedene online Geschäfte verkauft. Unter anderem Amazon FBA Business.

Ich muss also nicht einmal mehr eine eigene Idee entwickeln, produzieren lassen und am Markt testen. All das ist bereits für mich gemacht. Und ich kann das laufende Geschäftsmodell übernehmen.

Auf was wartest du?

Die Vorbereitung des Verkaufes sind wirklich gut. Das Geschäft wird von Empire Flippers geprüft und bewertet. Ein Scam kann es also vermutlich nicht sein.

Und trotzdem zögere ich. Aktuell ist ein Amazon FBA für ca. 35k$ angeboten. Viele Geld! Aber für den Kauf einer Geschäftsidee?

Ich kann es leider immer noch nicht abschätzen, was alles auf einen zukommen kann. In den nächsten Wochen probiere ich mich weiter zu informieren und das Thema besser zu verstehen.

Das war bisher der Vorteil an Nischenseiten oder einem Blog. Mit sehr wenig monetärem Aufwand und minimalem Risiko kann ich etwas starten. Aber vielleicht ist das genau der Denkfehler! Vermutlich sollte ich den Schritt wagen. Etwas riskieren und zumindest viel dabei lernen.

An sich würde es mich sehr reizen, in die Produktion von Waren und Gütern einzusteigen. In diesem Bereich gibt es bestimmt viel zu lernen. Bisher kenne ich mich da zu wenig aus.

 

Hast du Erfahrungen mit Amazon FBA gesammelt?

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Was ist meine Business-Strategie?

Da war es grade. Der Cursor in meinem Editor blinkt. Das Feld für den Text ist komplett leer. Und ich weiß nicht, was ich schreiben soll. Schnell noch einen kleinen Schluck Kaffee. Vielleicht fällt mir ja dann etwas ein. Schade. Immer noch nicht.

Genau das ist der Grund, warum ich die Challenge begonnen habe. Es ist wirklich eine Gabe, wenn Personen schnell, flüssig und gut lesbar schreiben können. Das will ich auch! 🙂

Der zweite Grund für die Challenge ist, dass ich meine Gedanken für mögliche Business Ideen sortieren will. Es gibt so viele interessante Möglichkeiten. Aber wie entscheide ich, was ich anfangen will. Und wie schaffe ich es, lange genug dabei zu bleiben, um Erfolg zu haben?

Was für Business-Ideen fragst du?

Gleich sind wir soweit. 😉 Zuerst möchte ich noch sagen, dass ich als Angestellter arbeite. Und dabei aktuell sehr sehr zufrieden bin. Die Themen sind super interessant und ich kann mich entwickeln. Ich möchte nichts anderes machen.

Aber ich habe in mir das Bedürfnis, etwas zu erschaffen. Ich glaube nicht, dass meine Arbeit mein volles Potential ausschöpft. Kann sie vermutlich auch nicht. Etwas aus dem nichts zu erschaffen ist nichts, was ein großes Unternehmen jedem seiner Mitarbeiter ermöglichen muss. Und das ist auch richtig so!

Side-hustle

Deswegen neben der Arbeit. Auch wenn da nicht mehr viel Zeit bleibt. Aber das kennst du ja. 🙂

Bisher habe ich mich nur an kleinere Projekte gewagt. Und das bisher auch nur mit mäßigem Erfolg. Aber ich konnte viel lernen, was ich für neue Aufgabe einsetzten kann.

Bisher habe ich einige Nischenseiten aufgebaut (manche auch wieder geschlossen). Und habe einen Themenspezifischen Blog. Der sich aber auch eher in eine Nischenseite ändern wird.

Meine Ideen, die ich gerne umsetzten würde sind vielfältig. Alle werde ich mit Sicherheit nicht umsetzten können. Also fokussieren. Im Folgenden eine kurze Liste von Ideen:

  • Nischenseiten
  • App entwickeln
  • Kinderbuch schreiben
  • Kindergarten/Hort eröffnen
  • Amazon FBA
  • Pferdehof übernehmen
  • Immobilien Investement

Hmm… Wenn ich mir die Liste so anschaue. Eigentlich ist die garnicht so groß. Vermutlich könnte ich alle Sachen angehen.

Aber genau hier kommt das Problem. Wenn ich es nicht „richtig“ mache, ist das Ergebnis am Ende auch nicht gut. Das sehe ich bei den Nischenseiten. Sie bringen minimal Geld. Aber in keinem Fall lohnt sich der Aufwand aus monetärer Sicht bisher.

Ich denke, ich sollte mich auf meine bestehenden Projekte fokussieren. Diese besser und profitabler machen.

Wie geht’s weiter?

Mir macht es immer am meisten Spaß, ein neues Projekt zu starten. Neue WordPress Seite, neue Idee. Aber wenn die erste Euphorie des Neuen vergangen ist, wird es eigentlich erst wichtig. Dann muss Content weiter erstellt werden. Und weiter an den Themen gearbeitet werden.

Das habe ich bisher nicht genug gemacht. Lieber wieder etwas neues gestartet, als das Alter weiterzuentwickeln. Aber so wird kein Projekt „fertig“ bzw. erfolgreich.

Im ersten Schritt werde ich also versuchen, meine bestehenden Projekte noch zu verbessern. Mehr Texte schreiben, Website optimieren und alles was dazu gehört.

Falls mir ein interessantes Amazon FBA über den Weg läuft, werde ich es aber nicht ablehnen. Aktuell schaue ich viel auf Empire Flippers.

Aber ich werde erstmal kein neues Nischenseitenprojekt starten. Nicht bevor die alten optimiert sind. Eventuell werde ich Tage meiner 500 Wörter Challenge nutzen um neue Artikel auf der Nischenseite zu schreiben. Das ist für mich ok. So flexibel bin ich in meiner Challenge.

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Brauchst du in 2020 wirklich noch Ziele?

Das neue Jahr ist noch jung. Und du hast deine guten Vorsätze bisher hoffentlich noch nicht gebrochen.

Vor allem zum Ende des Jahres lese ich viel über Ziele. Viele reviewen ihre gesetzten Ziele und überlegen sich neue Ziele für das neue Jahr.

Du hast bestimmt schon davon gehört, dass Ziele SMART sein sollen. Damit sie auch erfüllbar sind.

Dieses Jahr habe ich versucht einen anderen Ansatz zu nehmen.

„Aber warum?“ Fragst du zurecht. Überall hörst du, dass Ziele wichtig sind. Und jetzt komme ich daher uns versuche dir zu erklären, warum du dir keine Ziele setzten sollst.

Dieses Jahr keine Ziele?

Bisher ist es bei mir immer in etwa so gelaufen:

  • Ende Dezember: Ziele aufschreiben, voll motiviert
  • Januar: Motiviert die einfachsten Ziele angegangen
  • November: „Was waren eigentlich meine Ziele für dieses Jahr?“
  • Ende Dezember: Naja, ab November konnte ich einfach nicht mehr alles erreichen.

Wie du dir denken kannst ist das nicht wirklich hilfreich. Und hat auch oft nicht sonderlich gut funktioniert.

Wenn du also bei Zielen bleiben möchtest, empfehle ich dir, regelmäßige Reviews der Ziele zu vereinbaren. Das ermöglicht dir kontinuierlich an deinen Zielen zu arbeiten. Somit wirst du sie auch erreichen dieses Jahr.

Das Buch Atomic Habits* von James Clear hat mir eine neue Sicht auf Ziele gegeben.

Er beschriebt das in seinem Buch natürlich viel besser und ausführlicher. Hier, die Kernaussage:

„You don’t rise to the levels of your goals. You fall to the levels of your systems.“

Übersetzt: „Du steigst nicht zum Level deiner Ziele auf. Du fällst auf das Level deiner Systeme zurück.“

Das ist für mich eine extrem mächtige Aussage. Ich versuche zu erklären, wie ich es verstehe. Korrigiere mich gerne, wenn du es anders verstehst und siehst.

Das Beispiel Profisport zeigt am besten, das wir uns nicht zu sehr auf das finale Ziel konzentrieren sollten.

Jede Bundesligamannschaft hat das Ziel Deutscher Meister zu werden. Jedes Team hat also das gleiche Ziel. Aber 17 von 18 Mannschaften verfehlen dieses Ziel jedes Jahr.

Der FC Bayern hingegen hat die letzten 7 Jahre dieses Ziel erreicht. Die Frage ist also nicht: Welches Ziel haben die Bayern. Das kennen wir. Und jedes andere Team hat das selbe.

Die Frage ist: Welches System macht einen Verein erfolgreich, besser und am Ende der Saison zum Deutschen Meister?

Anderes Beispiel: Wenn ich Fiction Autor werden will und Bücher verkaufen möchte. Dann sollte das Ziel nicht sein die Amazon Bestseller Listen zu lesen und zu warten wann ich auftauche.

Sondern ich sollte mich fragen: Was macht jemand, der viele Bücher verkauft?

Die Antwort ist vermutlich: Er schriebt kontinuierlich jeden Tag. Er ist gewissenhaft und erfüllt seine Vorgaben Texte zu verfassen. Damit stellt er sicher, dass sein Schreiben besser wird.

Ziel erreicht. Und jetzt?

Und was machst du, wenn du dein Ziel erreicht hast? Du hast dir vorgenommen, einen Halbmarathon im April zu laufen. Januar, Februar und März hast du voll motiviert trainiert.

Du merkst die Verbesserungen an deiner Gesundheit und deiner Laufzeit.

Jetzt hast du den Halbmarathon erfolgreich beendet.

Und jetzt? Deine Motivation ist weg. Warum solltest du jetzt weiter deine Laufschuhe schnüren und loslaufen?

Ziele sind kurzfristig.

Es wäre besser gewesen, ein System zu erstellen, dem du langfristig folgen kannst. „Was macht jemand, der jedes Jahr einen Halbmarathon läuft?“

Antwort. Er läuft mehrmals pro Woche und ernährt sich gesund.

Die Person, die du sein möchtest, hört nicht im April auf zu laufen. Sie hat ein langfristiges Ziel. Eine langfristige eigene Identität. „Ich bin ein Läufer, der Halbmarathons läuft.“

Systeme nicht Ziele

Für dieses Jahr habe ich mir also vorgenommen, keine Ziele zu schreiben. Sondern ich versuche mir aufzuschreiben, welche Art von Person ich sein will. Wie möchte ich Ende 2020 sein um ein besserer Mensch zu sein? Ich bin eine Person, …

  • … die jede Woche 3 Mal vor der Arbeit ins Fitness-Studio geht.
  • … die jeden Tag für 10 Minuten meditiert um meinen Geist zu trainieren.
  • … die 500 Wörter pro Tag für 60 Tage schreibt. Um mein Schreiben zu verbessern und meine Gedanken zu sortieren.
  • … die jeden Abend zum Abendessen zuhause ist um Quality-time mit meiner Familie zu verbringen

Das sind einige meiner „Ziele“.

Ich habe die Identität dieser Person bereits angenommen. Ich muss mich also nicht mehr selbst davon überzeugen, dass ich diese Dinge tue.

Natürlich folgen alle diese Vorgaben einem eigenen größeren Ziel. Fitter werden, ein guter Vater sein. Aber diese Ziele haben kein Enddatum.

Mit jeder Handlung wähle ich die Art von Person, die ich sein möchte.

 

 

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