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Amazon FBA oder nicht FBA?

Wenn es zu Business Ideen kommt, bin ich bisher gefühlt immer sehr einfallslos. Mein Go-To waren bisher online Businesses, die einfach aufzusetzen sind. Neue Nischenseite oder einen Blog. Ich muss nichts kaufen und kann direkt loslegen.

Das Thema Waren selbst produzieren und verkaufen habe ich bisher immer umgangen. Das ist für mich einfach nicht greifbar, wie Produktion wirklich funktioniert. Nicht der Praktische Teil. Aber wie produziere ich, um auch profitabel verkaufen zu können.

Der Nebel lichtet sich

Dann kam das Dezember Meetup von ChooseFI Germany. Einer der Teilnehmer erzählte über sein Amazon FBA Side-Business. Absolut faszinierend! Und es klang auch gar nicht so kompliziert.

Aber zuerst: Was ist Amazon FBA?

FBA heißt „Fullfilment by Amazon„. Das bedeutet, dass sich Amazon um den Versand der Waren kümmert. Und um alles drum herum. Also, die Lagerung der Waren in einem Warenhaus. Den Rückversand und vieles mehr.

Es gibt zwei Haupt-Use-Cases für Amazon FBA, den viele nutzen:

  • Retail Arbitrage
  • Third party sourcing

In diesem Artikel wird sehr umfangreich das Thema behandelt und die Unterschiede erklärt.

In den USA funktioniert Retail Arbitrage viel über Clearing Sektionen in Supermärkten. Das hießt, bei Target oder Walmart gibt es Restposten, die günstig verkauft werden. Diese kaufe ich dann in möglichst großen Mengen und versende sie direkt an Amazon.

Amazon verpackt die Ware kundengerecht und schickt sie raus, nachdem bestellt wurde. Ich kümmere mich nur um mein Listing auf Amazon.

Ob diese Taktik im Land der Discounter und Billigsupermärkte funktioniert, weiß ich nicht. In den USA leben viele Leute wirklich abgeschieden. Amazon ist da der beste Weg um an Artikel des täglichen Bedarfs zu kommen. Aber in Deutschland ist vermutlich jeder relativ nahe an einem Aldi, Lidl oder Penny.

Also selbst produzieren?

Das Third Party Sourcing meint, dass ich eine Produktidee habe. Diese wird von einem Produzenten irgendwo in der Welt hergestellt und direkt an Amazon geschickt. Die verpacken es wieder neu und schicken es an Kunden.

Jetzt muss ich nicht einmal eine eigene Idee haben. Wie ich gelernt habe, kann ich Amazon FBA Businesses direkt kaufen. Also quasi die Idee, die Marke und das Produkt.

Dazu gibt es Empire Flippers. Eine Plattform, die die Abwicklung von Geschäftsverkäufen anbietet. Hier werden viele verschiedene online Geschäfte verkauft. Unter anderem Amazon FBA Business.

Ich muss also nicht einmal mehr eine eigene Idee entwickeln, produzieren lassen und am Markt testen. All das ist bereits für mich gemacht. Und ich kann das laufende Geschäftsmodell übernehmen.

Auf was wartest du?

Die Vorbereitung des Verkaufes sind wirklich gut. Das Geschäft wird von Empire Flippers geprüft und bewertet. Ein Scam kann es also vermutlich nicht sein.

Und trotzdem zögere ich. Aktuell ist ein Amazon FBA für ca. 35k$ angeboten. Viele Geld! Aber für den Kauf einer Geschäftsidee?

Ich kann es leider immer noch nicht abschätzen, was alles auf einen zukommen kann. In den nächsten Wochen probiere ich mich weiter zu informieren und das Thema besser zu verstehen.

Das war bisher der Vorteil an Nischenseiten oder einem Blog. Mit sehr wenig monetärem Aufwand und minimalem Risiko kann ich etwas starten. Aber vielleicht ist das genau der Denkfehler! Vermutlich sollte ich den Schritt wagen. Etwas riskieren und zumindest viel dabei lernen.

An sich würde es mich sehr reizen, in die Produktion von Waren und Gütern einzusteigen. In diesem Bereich gibt es bestimmt viel zu lernen. Bisher kenne ich mich da zu wenig aus.

 

Hast du Erfahrungen mit Amazon FBA gesammelt?

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